Lackdicke zu gering laut messgerät

  • Ich sehe mich gerade nach einem gebrauchten G30 um, jetzt erzählt mir der bmw händler etwas von „zu dünner Lackdicke“, die der Sachverständige angegeben hat und zwar an beiden Kotflügeln und der Motorhaube. An diesen Teilen ist kein Schaden/Nachlackierung bekannt. Vorbesitzer hatte Vollkasko und alle anderen Sachen bei bmw reparieren lassen und alles offengelegt.

    Jetzt frage ich mich ob da ein Vorschaden nicht angegeben wurde, aber wäre dann die Lackdicke nicht zu stark anstatt zu dünn? Welche Reparatur führt zu einer geringeren Lackdicke an beiden Kotflügeln und Motorhaube? Kann das evtl einfach dem Auslieferungszustand entsprechen?

  • Beim G30/G31 müsste der Lack überall ca. 110 bis 130μm dick sein.


    In deinem Fall würde ich vermuten, dass der Lack soweit poliert wurde das hier halt unter 110μm sind. Ein Unfall, welchen man nur mit Politur raus bekommt, würde ich jetzt vielleicht nicht als richtigen Unfall bezeichnen. 8o

    BMW 530d xDrive Touring

    3.00 l / 195 kW (B57O) - Automatik (8HP75)

    Alpinweiß (300)

    Leder Dakota/cognac (LCRI)

  • Wäre interessant zu wissen wieviel der Gutachter denn gemessen hat!? BMW ist noch recht ordentlich mit der Lackdicke, das sieht bei anderen Herstellern deutlich dünner aus. VW Tiguan teilweise nur 70μm .

    würde mir da keine all zu großen Sorgen machen.


    Bei meinem war es genau andersrum Lackschicht viel zu dick 250μm bis teilweise 300μm allerdings überall, selbst im Motorraum, Kofferraum innen usw.

    Nach intensiver Prüfung kam heraus, dass die Karosse nicht durchs Finish gekommen ist, komplett abgezogen und im vollem Umfang in der Lackierlinie nochmal lackiert wurde.

    G31 540d LCI

    1///M Coupe’

    VW T4 1,9 Tdi

  • Beim G30/G31 müsste der Lack überall ca. 110 bis 130μm dick sein.


    In deinem Fall würde ich vermuten, dass der Lack soweit poliert wurde das hier halt unter 110μm sind. Ein Unfall, welchen man nur mit Politur raus bekommt, würde ich jetzt vielleicht nicht als richtigen Unfall bezeichnen. 8o

    Genau das würde ich auch vermuten. Auf dem Markt der Autoaufbereiter gibt es starke Unterschiede. Gerade wenn es um die Korrektur von Lackdefekten geht, wäre die optimale Herangehensweise sich mit der Körnung der Schleifpolitur langsam heranzutasten, um nicht unnötig viel Lack abzutragen. Das kostet viel Zeit. Daher kann es bei einer günstigen Aufbereitung passieren, dass schnell mal mit einer zu groben Körnung poliert wird. Da die wenigsten Kunden ein Messgerät für die Lackdicke haben bzw. dem Problem bewusst sind, fällt das dem Kunden in der Regel auch nicht auf