Beiträge von AgeC_orange

    Das kann man pauschal nicht sagen - die Luftfeuchte in deinem Scheinwerfer entsteht durch dein individuelles Fahrprofil. Und nein, 120km / 1-2h können bei der Witterung nicht ausreichend sein. Solche Effekte treten auch nur bei klimatischen Bedingungen auf, wie wir sie saisonal eben momentan haben.

    Ob die Lüftung funktioniert, kannst du selbst prüfen: Zündung/Diagnosemodus einschalten und ein Ohr an den Scheinwerfer halten. Beim VFL hört man die Lüfter sehr deutlich, das wird beim LCI ähnlich sein.


    Und ja, auch eine Hochleistungs-LED generiert Wärme, die wird aber hinten an den Kühlkörper abgegeben und strahlt nicht primär im Lichtkegel nach vorne ab, wie bei Xenon-/Halogenbrennern. Aber auch hier gilt: Kühlt die angewärmte Luft ab, zieht sie sich zusammen und "saugt" noch mehr feuchte Luft in den Scheinwerfer.


    Und zum Thema Technik Mangelhaft: Kein Hersteller der Welt kann die Physik außer Kraft setzen, allerhöchstens ihren Einfluss mit hohem technischen Aufwand reduzieren.

    Und ALLE Hersteller kämpfen mit dem Phänomen:


    10 Sekunden Google ergeben:

    Mercedes: https://www.motor-talk.de/foru…cheinwerfer-t7031751.html

    VW: https://golfvigti.com/topic.php?t=6977

    FORD: https://www.ford-forum.de/thre…nwerfer-ford-puma.183985/


    Wenn du ein mieses Bauchgefühl hast, fahr zum Händler. Er wird dich aber sehr wahrscheinlich wieder nach Hause schicken, wenn du Pech hast, nach einer kostenpflichtigen Überprüfung.

    Das Thema gibt es beim G3x nicht mehr, weil das Lenkgetriebe kein derartiges Planetengetriebe zur Untersetzung mehr hat. Es sind auch nahezu keine Ausfälle der IAL beim G3x in den gängigen Online-Foren bekannt.


    Problem beim F11 war z.B. ein fehlerhafter Sensor am Stepper-Motor im Planetengetriebe der Vorderachslunkung, welcher falsche Winkeldaten zurückgemeldet hat. Dadurch kam es dann zur Schiefstellung des Lenkrads...

    Ja ich überlege gerade… als wir bei mir die hardyscheibe gewechselt haben, sind uns auch die langlöcher am mittellager aufgefallen. Jetzt stand meines Erachtens nichts im reparaturleitfaden hinsichtlich Markierungen am Mittellager, lediglich bzgl Reihenfolge wie man alles wieder anschraubt…. Letztlich frag ich mich jetzt ob ich evtl. Vibrationen habe, weil das Mittellager verspannt sein könnte?! Wie soll ich das aber jetzt wieder in die „perfekte“ Position bekommen?

    Gut möglich. Im Best-Case siehst du noch die Ränder der alten Einbauposition im Unterboden, dann ist es einfach. Ein Linienlaser kann ebenfalls eine gute Hilfestellung sein, um einen Lateralversatz zu minimieren.

    Das Beschlagen der Scheinwerfer in diesem Ausmaß ist völlig normal und unkritisch. Was du hier siehst ist der Effekt des Taupunkts, der besonders bei der aktuellen Witterung verstärkt auftritt.


    Dein Auto stand wahrscheinlich lange in einer wärmeren Halle / Garage, mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit (abgestellte nasse Autos o.ä.). Warme Luft kann mehr Luftfeuchte aufnehmen, als kalte Luft.

    Fährst du nun raus in die Kälte, kühlt auch das Scheinwerferglas ab. Dadurch kondensiert die überschüssige Luftfeuchte der warmen Luft im Scheinwerfer am kalten Glas - das ist das, was du siehst. Das identische Phänomen kann man auch in Häusern sehen, wenn morgens die Fensterscheiben innen nasse Ränder haben.


    Alle modernen LED Scheinwerfer haben eine Heizung / Lüftung verbaut und tauschen langfristig die Luft über eine Druckausgleichsmembran aus. Das dauert aber eine ganze Weile, so lange kann dieses Phänomen auftreten.


    Technisch ist das nicht vermeidbar! Frühere Halogen-/Xenon-Scheinwerfer haben das Scheinwerferglas deutlich stärker erwärmt, daher hat man diesen Effekt dort selten oder nur bei Kurzstreckenbetrieb gesehen.

    Okay, ich stelle mir jetzt wirklich die Frage wie die Position des Mittellagers nicht korrekt sein kann. Gibt’s da eine Erklärung zu?


    Gruß

    Die Toleranzen im Fahrzeugchassis setzen Langlöcher in der Lagerbrille des Mittellagers voraus. Im Werk wird die Welle & Lager mit einer Ausrichtvorrichtung positioniert, damit die Lagerposition passt. Markiert die Werkstatt vor dem Ausbau die Lagerbrückenposition nicht ordentlich, verspannt sich das Lager bei der Widermontage und die Vibrationen des mittleren Kardangelenks übertragen sich ins Fahrzeugchassis.


    Da haben schon einige Lehrgeld zahlen dürfen... Der andere "Klassiker" ist das falsche Zusammenstecken der Gelenkscheiben-Antriebsflansche in der Schiebeverzahnung. Damit ist die Wuchtung der Welle dann fritte und es vibriert noch mehr.

    Es ist ein Paradoxon, aber diese Generation ist bereits 20-25 Jahre alt und wird sehr zeitnah Zielkundschaft für diese Fahrzeuge werden. Wir reden hier ja von Plattformen, das Interieur wird auch im 3er und anderen Fahrzeugen implementiert.

    Zudem werden diese Fahrzeuge seltenst gekauft. Leasing, Abo oder Sharing sind die Modelle der Zukunft. Kaufen ergibt immer weniger Sinn.


    Und langfristig gesehen: Wenn der heute 25 Jährige den BYD Dolphin saucool findet und least und sich dann mit 30 in einem BMW setzt und sich denkt "was ist das für eine langweilige Bude? Sauteuer und nichtmal Netflix-Streaming möglich??", dann hat BMW wieder einen Kunden verloren.

    [...]Alleine auch, dass "In Car Gaming" beworben wird, zeigt wir, was da so für Unfug im Lastenheft stand. Das ist eben kein typisches Auto sondern viel Spielzeug[...]

    Und genau das kostet den europäischer Herstellern in den asiatischen & amerikanischen Märkten gerade massiv Marktanteile... Das Auto wird dort immer mehr zum Aufenthaltsort, welcher das gleiche Entertainment bietet MUSS, welches man auch zuhause gewohnt ist.
    BMW, Mercedes, Volkswagen und Co haben hier nahezu alles verschlafen. Auf der IAA war das wunderschön zu sehen: Die Autos sehen sich immer ähnlicher, die Leistungswerte, Haptik und Verarbeitung heben sich auch immer weniger voneinander ab. Die junge Generation interessiert sich zusätzlich immer weniger für Herstellermarken, viel wichtiger ist die gewohnte uneingeschränkte Dauerverfügbarkeit von Unterhaltung.

    Jetzt kommen BYD, GWM, NIO und Co und bieten anstreines Entertainment im Auto. Drehbare Bildschirme, integrierte Spielekontroller, unbeschränkte Smartphone-Implementierung (Ein Hersteller hatte sogar nicht mal mehr ein Tacho, die Aufgabe übernimmt eine App auf dem Smartphone!) und das Ganze für schmales Geld oder sogar als Serienausstattung.


    Das ist der neue Markt. Ich bin mit dem Jahrgang 1986 da offensichtlich auch schon altes Eisen, besonders beim Motorradfahren will ich ein puristisches Erlebnis und "digital Detox". Im Auto gewöhne ich mich aber auch immer mehr an die Vorzüge von Musikstreaming und Co, besonders auf langen Strecken.


    Am Ende bietet der G6x leider aber genau das. Großen Bildschirm, viel "Klicki-Bunti", Komfort und... naja, nennen wir es "volumenbezogene Präsenz", wenn man sich das Außenformat anschaut. Das ist alles 1:1 auf die asiatischen, arabischen und amerikanischen Märkte abgezielt.

    Und wer die Gebrauchsanweisung liest, bemerkt auch, dass wenn man den Wischerhebel schnell aufeinander zeiht, die Wischer sich überhaupt nicht bewegen ;)

    Wäre im Fall der Waterblades aber völlig überflüssig. Das Pumpen der Reinigungsflüssigkeit dürfte hier erst zeitgleich mit der Wischbewegung erfolgen - alles andere wäre Verschwendung.

    Das VTG Öl wird in einer separaten Kammer im Gehäuse gespeichert und nur in den Durchtrieb übergeben, wenn eine Differenzgeschwindigkeit auftritt und Druck auf die VTG-Lamellenkupplung aufgebaut wird. Das reduziert die Panschverluste und damit die Reibverluste im VTG erheblich.
    Es befindet sich daher aber auch immer Öl im Getrieberaum mit der Stahlgliederkette und Kupplung, sowie Öl im Reservoir, da die Gliederkette im VTG als Ölpumpe fungiert und nicht alles Öl mitschleppen kann. Beim Ölwechsel ist das natürlich zu beachten.


    Es gab dazu mal ein schönes Schema-Bild im TIS, das müsste ich mal raussuchen